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Elo Schach-Rating-Rechner

Vergleichs-Hub

Vergleiche der Schachbewertungssysteme

Wenn Sie bei FIDE mit 1800, bei US Chess mit 1950 und bei Chess.com mit 2100 bewertet sind, welche Zahl ist dann echt? Die Antwort lautet: alle – und keine davon ist direkt vergleichbar. Jedes Schachbewertungssystem misst Ihre Stärke im Vergleich zu einer anderen Bevölkerung, nach anderen Regeln und mit unterschiedlichen Aktualisierungsmechanismen. Dieser Vergleichs-Hub erklärt, warum die Bewertungen von System zu System unterschiedlich sind und wie jede Zahl im richtigen Kontext interpretiert werden kann. Für einen direkten Vergleich der Unterschiede sehen Sie Elo gegen Glicko für Schachbewertungen.

Warum derselbe Spieler unterschiedliche Bewertungen hat

Jedes Bewertungssystem arbeitet in seinem eigenen Ökosystem. Die FIDE bewertet internationale Pauschalveranstaltungen. US Chess bewertet inländische amerikanische Turniere. Chess.com und Lichess bewerten Millionen von Online-Spielen in den Formaten Schnellschach, Blitz und Bullet. Die Gegner sind unterschiedlich, die Spielbedingungen sind unterschiedlich, die Aktualisierungsregeln sind unterschiedlich und die Bevölkerungsgröße ist unterschiedlich. Für einen direkten Vergleich der Unterschiede sehen Sie FIDE vs. US-Schachwertungen.

Diese strukturellen Unterschiede führen natürlich zu unterschiedlichen Zahlen. Ein Spieler, der im schnellen Online-Schach stark ist, aber weniger über das Brett spielt, wird eine höhere Online-Bewertung aufweisen. Ein Spieler, der ausschließlich klassische Turniere mit FIDE-Rating spielt, hat eine gut kalibrierte FIDE-Nummer, aber überhaupt keine US-Schach-Rating. Die Lücke zwischen den Bewertungen ist eine Information, kein Fehler. Für einen direkten Vergleich der Unterschiede sehen Sie Warum Schachbewertungen unterschiedlich sind.

Was sich tatsächlich zwischen Systemen unterscheidet

  • Spielerpool: Mit wem Sie verglichen werden, bestimmt maßgeblich die Anzahl. Ein Wert von 1900 in einem Pool überwiegend Gelegenheitsspieler bedeutet etwas anderes als ein Wert von 1900 in einem Pool von Turnier-Stammspielern.
  • K-Faktor und Empfindlichkeit: Verschiedene Systeme reagieren unterschiedlich schnell auf Ergebnisse, was zu Volatilitätsunterschieden führt.
  • Etagen und Schutz: Einige Systeme (z. B. US-Schach) bieten permanent nach unten gerichtete Etagen. Andere (wie die FIDE) tun dies nicht.
  • Unsicherheitsmodellierung: Glicko-basierte Systeme verfolgen explizit das Vertrauen in die Bewertung. Traditionelles Elo nicht.
  • Zeitkontrolle: Online-Plattformen führen separate Bewertungen für unterschiedliche Geschwindigkeiten. Bei den meisten OTB-Systemen ist dies nicht der Fall.

Warum universelle Umrechnungstabellen nicht funktionieren

Im Internet finden Sie Umrechnungstabellen, in denen behauptet wird, dass 1 FIDE-Punkt 1,2 US-Schachpunkten entspricht oder dass die Bewertungen von Chess.com 200 Punkte höher sind als die FIDE. Bei diesen Umrechnungen handelt es sich um statistische Durchschnittswerte, die für einzelne Spieler aufgeschlüsselt werden. Ihr persönlicher Abstand hängt von Ihrem Aktivitätsniveau, der Stärke Ihres Gegners in jedem Pool, Ihren Zeitkontrollpräferenzen und davon ab, wie lange Sie in den einzelnen Systemen zuletzt aktiv waren.

Anstatt nach einer Umrechnungsformel zu suchen, konzentrieren Sie sich darauf, zu verstehen, was jede Bewertung innerhalb ihres eigenen Systems bedeutet. Eine FIDE-Bewertung von 1700 bedeutet, dass Sie gegen internationale Gegner mit FIDE-Bewertung auf dem Niveau von 1700 spielen. Das ist die einzig verlässliche Interpretation.

Den richtigen Vergleich wählen

Wenn Sie die mathematischen Unterschiede zwischen Elo und Glicko verstehen möchten, beginnen Sie mit dem Vergleich zwischen Elo und Glicko. Wenn Sie wissen möchten, warum Ihre FIDE- und US-Schachzahlen voneinander abweichen, lesen Sie den Leitfaden FIDE vs. US-Schach. Wenn Sie eine umfassendere philosophische Antwort darauf wünschen, warum alle Bewertungen poolspezifisch sind, lesen Sie „Warum sich Bewertungen unterscheiden“.

Jede Vergleichsseite bietet spezifische, umsetzbare Erkenntnisse statt allzu vereinfachter Konvertierungskurzbefehle.